Wie ich zu der Therapiearbeit mit den Hunden kam

Vor fast 14 Jahren saß ich in dem Wartezimmer von meinem Zahnarzt,
und blätterte in einer Zeitschrift. Da war ein Bericht über Therapiehunde
in Amerika die Altenheime besuchen. Die Bilder der Menschen haben mich
sehr berührt! Ich dachte mir, was für eine sinnvolle Aufgabe das ist. So
etwas müsste man auch hier in Deutschland machen können. Der Mann meiner
Freundin ist Altenpfleger in einem Altenheim und brachte dass ganze ins rollen.
Ich bekam eine Einladung in das Altenheim und die Menschen dort waren so
begeistert. Nun gehe ich mit meinem Sohn schon seit 13 Jahren regelmäßig
in die Altenheime. Es bringt mir und den Hunden sehr viel Freude.

So arbeiten wir mit unseren Hunden

Wir gehen mit den Hunden in die Alten und Pflegeheime.
Neben den alten- und pflegebedürftigen werden auch demenzkranke
Menschen betreut. Die Hunde werden schon sehnsüchtig erwartet und von
den Bewohnern gestreichelt, liebkost und gefüttert. Bei manchen Bewohnern
die nicht mehr aufstehen können, sitzt Joschi auf dem Bett und läßt sich
streicheln und durchknuddeln. Viele Bewohner hatten früher selbst einen
Hund und es werden Erinnerungen an früher wach. Es ist sehr schön zu sehen
wie viel Freude die Hunde den Bewohnern bringen. Manchmal macht Joschi
kleine Kunststückchen und erfreut somit die Bewohner des Altenheims.
Es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit und wir können den Menschen ein
kleines bisschen Freude mit unseren Hunden in ihren Alltag bringen.



Sommer 2012



























©Anja Niemann